Photovoltaik passend dimensionieren
Dachfläche, Ausrichtung, Stromverbrauch und zukünftige Verbraucher beeinflussen die sinnvolle Anlagenleistung.
Photovoltaik mit Wärmepumpe
Mit Photovoltaik erzeugen Sie eigenen Strom. Eine Wärmepumpe nutzt Strom für Heizung und Warmwasser. Gemeinsam geplant entsteht daraus ein Energiesystem, das mehr selbst erzeugte Energie im eigenen Zuhause nutzbar macht.
PV + Wärmepumpe anfragen
Photovoltaik, Wärmepumpe und Elektrotechnik abgestimmt aus einer Hand.

Gemeinsam gedacht
Eine Photovoltaikanlage produziert Strom auf dem eigenen Dach. Eine Wärmepumpe benötigt Strom, um das Gebäude mit Wärme zu versorgen.
Wer beide Technologien miteinander verbindet, kann einen Teil des benötigten Wärmepumpenstroms selbst erzeugen.
Entscheidend ist jedoch nicht nur, beide Systeme zu installieren. Entscheidend ist, dass sie sinnvoll dimensioniert und auf Gebäude, Verbrauch und Nutzung abgestimmt werden.
Das Energiehaus
Entdecken Sie, wie Sonnenstrom, Speicher, Wärmepumpe und Elektroauto zusammenspielen. Wählen Sie eine Situation und verfolgen Sie den Energiefluss.
TAG · SONNENSCHEIN
Grün: Stromfluss · Orange: Wärme · Bewegung zeigt die Richtung
SZENARIO AUSWÄHLEN
DIREKTVERBRAUCH
Die PV-Anlage deckt in diesem Beispiel den aktuellen Bedarf im Haus, betreibt die Wärmepumpe und lädt das angeschlossene Auto. Verbleibender Überschuss lädt den Batteriespeicher innerhalb seiner verfügbaren Ladeleistung. Was aktuell weder verbraucht noch gespeichert werden kann, fließt als letzte Möglichkeit ins Netz. Netzbezug ist dafür nicht nötig.
ENERGIE FÜR SPÄTER
Der aktuelle Hausbedarf ist gedeckt. Zusätzlicher Sonnenstrom lädt den Batteriespeicher. Das Auto lädt in dieser Situation nicht. Erst wenn keine weitere Nutzung oder Speicherung möglich ist, bleibt Netzeinspeisung.
PV + BATTERIE → WÄRMEPUMPE
Die PV-Anlage liefert Strom für die Wärmepumpe. Reicht ihre aktuelle Leistung nicht aus, ergänzt der Batteriespeicher. Der grüne Fluss zeigt die Stromversorgung; der orange Fluss führt als Wärme zur Fußbodenheizung. Haushaltsverbraucher werden parallel versorgt.
GESPEICHERTE SONNENENERGIE
Die PV-Anlage liefert keinen Strom mehr. Die geladene Batterie versorgt in diesem Beispiel Haus und Wärmepumpe und lädt über die Wallbox auch das angeschlossene E-Auto. Voraussetzung sind ausreichend gespeicherte Energie und verfügbare Leistung.
BIDIREKTIONALES LADEN · V2H
Die Hausbatterie ist hier nicht verfügbar. Das freigegebene Fahrzeug versorgt über die bidirektionale Wallbox den Hausbedarf. Eine eingestellte Mindestladung schützt die nächste Fahrt. Es wird kein Strom aus dem Auto ins öffentliche Netz abgegeben.
VERSORGUNG ERGÄNZEN
Die PV-Leistung reicht in diesem Beispiel nicht für Haus und Wärmepumpe. Der Batteriespeicher ist leer; das Fahrzeug gibt keinen Strom ab. Der Netzanschluss ergänzt die fehlende Energie über den Smartmeter.
Sonnenstrom deckt zuerst den aktuellen Bedarf. Überschüsse laden verfügbare Speicher. Erst wenn Bedarf und Speichermöglichkeiten ausgeschöpft sind, bleibt die Einspeisung ins Netz.
Schematische Beispielszenarien, keine Live-Messwerte. Auto → Haus setzt ein V2H-fähiges Fahrzeug, eine geeignete bidirektionale Wallbox und passende Systemtechnik voraus. Energieflüsse hängen von Ladezuständen, Freigaben und Leistung ab.
Das Gesamtsystem entscheidet
Photovoltaik produziert besonders viel Energie bei Sonneneinstrahlung. Der höchste Wärmebedarf entsteht dagegen häufig in den Wintermonaten.
Deshalb reicht es nicht, einfach eine möglichst große Photovoltaikanlage mit einer Wärmepumpe zu kombinieren.
Wir betrachten Stromverbrauch, Wärmebedarf, Gebäude, Dachfläche und Anlagenleistung gemeinsam und entwickeln daraus ein technisch sinnvolles Gesamtsystem.
Gut aufeinander abgestimmt
Dachfläche, Ausrichtung, Stromverbrauch und zukünftige Verbraucher beeinflussen die sinnvolle Anlagenleistung.
Wärmebedarf, Heizflächen und Vorlauftemperaturen entscheiden über Leistung und Effizienz der Wärmepumpe.
Durch abgestimmte Betriebszeiten und intelligente Steuerung kann mehr selbst erzeugter Solarstrom direkt im Gebäude genutzt werden.
Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch erhöhen. Größe und Wirtschaftlichkeit sollten jedoch zum tatsächlichen Verbrauchsprofil passen.
Intelligent steuern
Solarstrom für Wärme, Haushalt und Mobilität nutzen – und bei Bedarf speichern. Ein intelligentes Energiemanagement kann geeignete Komponenten abhängig von Erzeugung, Bedarf und technischen Möglichkeiten aufeinander abstimmen.
Energiemanagement · Solarerzeugung und geeignete Verbraucher abstimmen
Solarstrom erzeugen
Strom nutzbar machen
Heizung & Warmwasser versorgen
↔ Speichern und später nutzen
Solarstrom zum Laden nutzen
Laufenden Strombedarf decken
Für unterschiedliche Ausgangslagen
Wer Photovoltaik und Wärmepumpe bereits bei der Gebäudeplanung berücksichtigt, kann Elektroinstallation, Heizsystem und Energieversorgung von Anfang an aufeinander abstimmen.
Leitungswege, Zählerschrank, Heizflächen und technische Schnittstellen können frühzeitig geplant werden.
Auch bestehende Gebäude können Schritt für Schritt modernisiert werden. Wir prüfen die vorhandene Heizungsanlage, Heizflächen, Vorlauftemperaturen, Elektroinstallation, Zählerschrank, Dachfläche sowie vorhandene Photovoltaik und Speicher.
Anschließend wird bewertet, welche Erweiterungen oder Anpassungen sinnvoll sind.
Bestehende Technik erweitern
Eine bestehende Photovoltaikanlage kann häufig mit einer Wärmepumpe kombiniert werden. Dabei prüfen wir, ob Anlagenleistung, elektrische Infrastruktur und vorhandene Komponenten für die geplante Erweiterung geeignet sind. Je nach Bestand können Anpassungen erforderlich sein.
Wärmepumpe ergänzenAuch eine bereits installierte Wärmepumpe kann nachträglich mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werden. Wir betrachten den vorhandenen Stromverbrauch und planen die Photovoltaikanlage passend zu Gebäude und zukünftiger Nutzung.
Photovoltaik ergänzenSo gehen wir vor
Von der technischen Bestandsaufnahme bis zur gemeinsamen Inbetriebnahme bleiben Strom und Wärme Teil einer Planung.
01
Wir betrachten Gebäude, Dach, Heizsystem, Elektroinstallation und Energieverbrauch.
02
Photovoltaikanlage und Wärmepumpe werden aufeinander und auf die technischen Voraussetzungen abgestimmt.
03
Die beteiligten Gewerke setzen die geplanten Systeme fachgerecht um.
04
Anlagen und Steuerung werden eingerichtet und auf einen sinnvollen gemeinsamen Betrieb abgestimmt.
Ein Ansprechpartner
Eine Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe betrifft nicht nur zwei Geräte. Auch Elektrotechnik, Heiztechnik, Hydraulik, Warmwasser, Steuerung und Energiemanagement müssen zusammenpassen.
01
Erzeugung, Wechselrichter und mögliche Speicherlösung werden zum Verbrauchsprofil geplant.
02
Zählerschrank, Anschlussleistung und elektrische Schnittstellen werden früh berücksichtigt.
03
Wärmebedarf, Heizflächen, Warmwasser und hydraulische Einbindung werden gemeinsam betrachtet.
04
Geeignete Komponenten können für einen abgestimmten Betrieb miteinander verbunden werden.
Avantgarde Energie verbindet diese Bereiche und reduziert dadurch unnötige Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Gewerken.
Schnittstellen früh klären
Beide Wege können technisch funktionieren. Eine gemeinsame Planung berücksichtigt die Wechselwirkungen jedoch von Anfang an.
Häufige Fragen
Antworten zu Solarstrom, Speicher, Bestand und gemeinsamer Planung.
Eine Photovoltaikanlage kann einen Teil des Strombedarfs der Wärmepumpe selbst erzeugen und dadurch den Strombezug aus dem Netz reduzieren. Wie groß dieser Anteil ist, hängt unter anderem von Jahreszeit, Anlagenleistung und Verbrauch ab.
Nicht dauerhaft. Besonders im Winter ist der Wärmebedarf hoch, während Photovoltaikanlagen weniger Strom produzieren. Solarstrom kann jedoch einen Teil des Strombedarfs abdecken.
Nicht zwingend. Ein Speicher kann den Eigenverbrauch erhöhen, sollte aber passend zum tatsächlichen Stromverbrauch und Anlagenkonzept dimensioniert werden.
Eine gemeinsame Planung kann sinnvoll sein, weil Strombedarf, elektrische Infrastruktur und Anlagenleistungen direkt aufeinander abgestimmt werden können. Beide Systeme können aber auch nacheinander installiert werden.
In vielen Fällen ja. Vorher sollten Photovoltaikanlage, Zählerschrank, elektrische Anschlussleistung und Heizsystem geprüft werden.
Grundsätzlich kann die Kombination auch in bestehenden Gebäuden funktionieren. Besonders bei der Wärmepumpe müssen jedoch Wärmebedarf, Heizflächen und Vorlauftemperaturen geprüft werden.
Ja. Photovoltaik, Wärmepumpe, Speicher und Wallbox können Bestandteil eines gemeinsamen Energiekonzepts sein.
Ihr Energiekonzept
Wir prüfen, wie Photovoltaik und Wärmepumpe zu Ihrem Gebäude passen und entwickeln daraus ein abgestimmtes Energiekonzept.
PV + Wärmepumpe anfragenProjektanfrage
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